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Pressebericht "Dorstener Zeitung" vom 27.04.2012

Großer Andrang in Kirchhellen

KIRCHHELLEN Normalerweise wird im Brauhaus eher Bier gezapft - am Freitag durfte es auch mal Blut sein. Denn beim Blutspendemarathon des DRK wollten die Kirchhellener sich nicht von Gladbeck und Gelsenkirchen überflügeln lassen. Von Berthold Fehmer

Zu einem Wettbewerb zwischen den Städten Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck hatten die DRK-Verbände aufgerufen: Und die Kirchhellener kamen in Scharen. So bildeten sich bereits bei der Anmeldung lange Schlangen bis nach draußen. Alle wollten wie Christiane Wittek-Schlierkamp ihr Blut für die gute Sache spenden.

Pokale in zwei Kategorien

In zwei Kategorien konnten die Orte einen Pokal gewinnen. In der ersten wurde die Anzahl der Blutspender durch die Anzahl der Einwohner der Stadt geteilt. In der zweiten Kategorie ging es darum, wer die meisten Erstspender mobilisieren konnte. Da bereits bei der Anmeldung Erstspender und "Gewohnheitstäter" in zwei unterschiedlichen Schlangen standen, konnte man erkennen, dass viele Kirchhellener die Gelegenheit nutzten, sich zum ersten Mal an die Nadel legen zu lassen.

33 Helfer des DRK-Ortsvereins Kirchhellen sowie drei Ärzte bekamen demnach gut zu tun, hatten fast permanent die acht Liegen ausgebucht. "In Kirchhellen ist die Blutspendebereitschaft generell höher, als in den Städten der Umgebung", sagt Herbert Appelmann, Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kirchhellen.

Mehr als 1000 Spenden

Bei neun Blutspendeterminen im Jahr komme man auf mehr als 1000 Spenden - Bottrop zum Vergleich kommt auf rund 1200. Würde die Anzahl der Blutspenden in Kirchhellen auch den Kirchhellener Bedarf decken? "Das würde ungefähr passen", sagt Beatrix Keizers, die beim Ortsverein für Blutspende zuständig ist.

Übrigens: Auch bis ins hohe Alter können Menschen noch Blut spenden, so lange sie nicht zu viele Medikamente nehmen müssen. Der Körper gewöhne sich sogar an das regelmäßige Spenden, sagt Keizers. "Das ist fast wie eine Droge." Gewinnen konnte jeder Blutspender einen Reisegutschein oder einen Rundflug über Kirchhellen. Als "Glücksfee" kam Bezirksschornsteinfegermeister Michael Rößler zum Einsatz - nicht ohne sich vorher auch einmal pieksen zu lassen.

Text: Dorstener Zeitung - Berthold Fehmer


Pressebericht "Dorstener Zeitung" vom 20.02.2012

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Text: Dorstener Zeitung


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