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DRK Ortsverein Kirchhellen e.V.
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Pressebericht "Der Westen" vom 03.05.2012

Mit Abstand die meisten Erstspender

Der Ortsverein Kirchhellen des Deutschen Roten Kreuzes hat beim Blutspende-Marathon den Vogel abgeschossen: Bei den Erstspendern hatten die Kirchhellener klar die Nase vorn. 83 Erstspender konnten im Brauhaus am Ring gezählt werden. Zum Vergleich: Im Bottroper Saalbau waren es „nur“ 43, in Gladbeck 36 und in Gelsenkirchen 61 Erstspender.

„Diese Anzahl von Erstspendern ist oftmals im ganzen Jahr nicht zu erreichen“, schwärmte noch gestern Hermann Bellendorf, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kirchhellen.

Von den 247 im Brauhaus am Ring erschienen Blutspendern konnten insgesamt 204 Blutkonserven dem Blutspendedienst West zur Verfügung gestellt werden.

Gewinner der Hauptpreise

„Wir hoffen, dass dadurch die Anzahl der regelmäßigen Spender weiter gesteigert werden kann“, sagt Bellendorf, „die langen Vorbereitungen, viele werbliche Aktionen und die Übernahme der Schirmherrschaft durch die Kirchhellener Schützen- und Brezelkönigspaare haben zu diesem guten Ergebnis beigetragen.“

Der Andrang an Blutspendern war so groß, dass die letzte Blutentnahme am vergangenen Freitag erst gegen 21 Uhr, also zwei Stunden nach offiziellem Ende der Anmeldefrist vollzogen werden konnte. Hierzu habe sicher auch die Live-Übertragung des Senders Radio Emscher Lippe beigetragen. Durch den hohen Zuspruch der Erst-Spender, insbesondere der Kirchhellener Bürger, ließ sich leider eine gewisse Wartezeit trotz zusätzlicher Unterstützung durch einen dritten Arzt nicht verhindern. Hermann Bellendorf: „Umso mehr sind wir dankbar für die Geduld, die uns die Spender gestern entgegengebracht haben.“

Die Gewinner der Hauptpreise werden in den nächsten Tagen zur Übergabe des Preises eingeladen.

Text: Der Westen


Pressebericht "Der Westen" vom 29.04.2012

Bottrop hat den Blutspende-Marathon gewonnen

Bottrop hat den Blutspendemarathon klar für sich entschieden – insgesamt nahmen an der Aktion erfreulich viele Erstspender in Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen teil. Es gab damit auch und eine deutlich höhere Spenderzahl im Vergleich zum ersten Blutspende-Marathon.

Die Bottroper sind somit die aktivsten Blutspender im Drei-Städte-Vergleich zwischen Gladbeck, Bottrop und Kirchhellen. Beim 2. Blutspendemarathon vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Radio Emscher Lippe holte Bottrop in beiden Kategorien den Sieg.

Die meisten Erstspender gestellt

Mit 1,28 Litern gespendetem Blut auf 1000 Einwohner setzen sich die Bottroper in der Kategorie „Gespendetes Blut im Verhältnis zur Einwohnerzahl“ klar gegen die Konkurrenten durch. Gladbeck erreichte einen Wert von 0,96 Litern pro 1000 Einwohner, in Gelsenkirchen waren es 0,32 Liter pro 1000 Einwohner.

In der neu geschaffenen Kategorie „Zahl der meisten Erstspender“ geht der Pokal ebenfalls nach Bottrop. In den beiden Spendenlokalen im Saalbau und im Kirchhellener Brauhaus meldeten sich zusammen 126 Erstspender. In Gladbeck waren es insgesamt 36 und in Gelsenkirchen mit den Spendenlokalen im Bueraner Michaelshaus und auf dem Neumarkt waren es zusammen 61 Menschen, die zum ersten Mal ihr Blut spendeten.

Große Spendebereitschaft in Kirchhellen

Wesentlich zum Bottroper Doppelsieg beigetragen hat die Spendenbereitschaft in Kirchhellen. Das Spendenlokal im Brauhaus war so voll, dass die Spendenwilligen lange Wartezeiten in Kauf nahmen und gegen Ende der Veranstaltung sogar noch zusätzliche Blutbeutel aus Haltern organisiert werden mussten, um alle Blutspenden auch abfüllen zu können.

„Natürlich ist der Wettkampf nur ein spielerisches Mittel zum Zweck gewesen“, fasst Peter Cyris vom Bluspendedienst des DRK zufrieden zusammen. „Im Vordergrund stand natürlich, die Menschen auf die Wichtigkeit des Themas Blutspende hinzuweisen und möglichst viele neue Spender zu sammeln“.

Spender gewonnen, die regelmäßig Blut abgeben

„Ich bin beeindruckt zu sehen, wie viele Menschen immer noch neu zur Blutspende bewegt werden können“, sagte Radio Emscher Lippe-Chefredakteur Ralf Laskowski. „Besonders gefreut habe ich mich dabei über die vielen Hörer, die vor zwei Jahren beim ersten Blutspendemarathon von DRK und Radio Emscher Lippe Erstspender waren und inzwischen regelmäßige Spender geworden sind“.

Insgesamt spendeten beim 2. Blutspendemarathon von DRK und Radio Emscher Lippe 607 Menschen Blut, etwa jeder Dritte davon war Erstspender. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren bei der Premiere waren es 375 Spender, bei einem durchschnittlichen Spendentermin sind nur etwa zehn Prozent der Spender zum ersten Mal dabei.

Text: Der Westen, Ausgabe Bottrop: nj


Pressebericht "Der Westen" vom 12.04.2012

DRK fürs Blutspenden gerüstet

Am 27. April veranstalten die Ortsvereine Kirchhellen, Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen einen Wettbewerb.


 

„Diesmal schnappt uns Gladbeck den Titel nicht vor der Nase weg.“ Beatrix Keizers vom DRK Ortsverband Kirchhellen zeigt sich zuversichtlich, dass unsere Stadt den Blutspendemarathon-Pokal mit nach Hause nimmt. Am 27. April treten Bottrop und Kirchhellen gegen Gladbeck und Gelsenkirchen an. „Wir ermitteln dabei sowohl die meisten Spender als auch Erstspender im Verhältnis zur Einwohnerzahl“, erklärt Keizers. Beim letzten Mal hatte Gladbeck die Nase vorn. „Wir Kirchhellener konnten damals aus Termingründen nicht teilnehmen“, erklärt sie.

In diesem Jahr sieht die Sache anders aus: Schon seit Wochen steckt der Ortsverein in den Vorbereitungen. „Allein die Sponsorensuche ist schon sehr aufwändig“, sagt Keizers. „Dazu haben wir noch unzählige Einladungsbriefe zur Blutspende an die hiesigen Organisationen und Vereine geschickt.“ Ein wenig Kopfzerbrechen bereite ihr momentan noch die personelle Situation: „Es haben schon mehr als 20 Helfer zugesagt, aber ich hoffe, dass noch ein paar hinzukommen.“ Schließlich gehe es auch darum, den Ortsverein an diesem Tag gut zu präsentieren. „Wir werden zum Beispiel auch unseren Fahrzeugpark vorstellen“, verrät sie.

Wegen des zu erwartenden Andrangs findet die Blutspende nicht wie üblich am Wienkamp statt, sondern im Brauhaus am Ring. „Wir rechnen mit ungefähr 200 Spendern“, so Keizers. „Am Brauhaus und in den angrenzenden Straßen stehen für alle Besucher genug Parkplätze zur Verfügung.“ Mindestens drei Teams mit drei Ärzten sollen für kurze Wartezeiten sorgen. Neben einer kräftigenden Stärkung verspricht Keizers einige Überraschungen für die Blutspender: „Wir planen eine große Verlosung mit tollen Preisen wie einem Rundflug über Kirchhellen und einem Wochenendtrip.“ Auch auf den jüngsten sowie ältesten Spender warte ein kleines Geschenk, ebenso auf alle Geburtstagskinder, die sich an diesem Tag Blut abzapfen lassen. „Für Kinderbetreuung ist ebenfalls gesorgt“, verspricht Keizers. Insgesamt vier Stunden, zwischen 15 und 19 Uhr, geht der Wettstreit um die meisten Blutkonserven. „Wir schicken niemanden, der etwas später da ist, nach Hause“, versichert Keizers. Schließlich gehe es in erster Linie nicht um Ruhm und Ehre der Ortsvereine, sondern um den guten Zweck. „Es ist unglaublich schwer, Erstspender zu motivieren und dauerhaft bei der Stange zu halten“, bedauert sie. „Gerade bei den jungen Leuten verfliegt die Motivation leider sehr schnell wieder.“ Deswegen hoffe sie, dass die Aktion im Brauhaus nachhaltig für weitere Blutspendetermine wirke.

Unterstützung erhält der Ortsverein von den lokalen „Blaublütern“: Die Königspaare der Schützen- und Brezelgesellschaften, Jörg I. und Gundis I. sowie Rainer I. und Monika I., haben die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.

Text: Der Westen, Ausgabe Kirchhellen: Sonja Dudenbostel; Foto: Jens-Ulrich Koch/dapd


Pressebericht "Der Westen" vom 19.02.2012

Deutsches Rotes Kreuz: Tochter Beatrix holte ihn mit ins Rotkreuz-Boot

Die höchste Auszeichnung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe erhielt jetzt der Kirchhellener Hermann Bellendorf. Das Rote Kreuz verlieh dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Kirchhellen die Verdienstmedaille des Deutschen Roten Kreuzes.

Auf einer kleinen Feierstunde im DRK-Zentrum Bottrop erhielt Tischlermeister Bellendorf die Medaille aus der Hand von Landesrotkreuzleiter Heinz-Wilhelm Upphoff. Zu den Feierlichkeiten hatte Bottrops DRK-Präsidium geladen, das Bellendorf für die Auszeichnung vorgeschlagen hatte. Auch OB Bernd Tischler ließ es sich nicht nehmen, den Vorstandsvorsitzenden zu beglückwünschen.

Hermann Bellendorf trat schon Mitte der 1960er Jahre in das DRK ein und wurde im April 1999 zum Vorsitzenden des einzigen Ortsvereins im Kreisverband Bottrop, dem der DRK-Ortsverein Kirchhellen angehört, gewählt.

Hermann Bellendorf setzte sich seitdem mit viel Engagement für seinen Verein ein. Mit beeindruckenden Wahlergebnissen wurde er seitdem immer wieder als Vorsitzenden wiedergewählt, zuletzt 2007. „Es ist mir eine besondere Ehre, diese Verleihung vorzunehmen“, sagte Landesrotkreuzleiter Upphoff. „Herr Bellendorf leistet hervorragende Arbeit, und so eine beeindruckende Rotkreuzhistorie hört man selten.“ Hermann Bellendorf ist auch Mitglied im Präsidium des DRK-Kreisverbandes Bottrop und vertritt dort die Interessen des Ortsvereins.

Auch Bellendorfs Tochter Beatrix Keizers, die selbst im Vorstand des Vereins tätig ist, sprach ihre Bewunderung aus. „Ich bin sehr stolz auf meinen Vater. Als der damalige Vorsitzende zurücktrat, habe ich meinen Vater mit ins Boot geholt. Seitdem ist er unersetzlich für uns geworden.“

Großer Schritt

Als größte Leistung Bellendorfs würdigt das Rote Kreuz, dass „er es geschafft hat, mit dem DRK-Zentrum am Wienkamp eigene Räumlichkeiten und Fahrzeuge für den Ortsverein zu besorgen. Das war ein großer Schritt fürs Kirchhellener DRK.“

Bellendorf selbst gab sich zurückhaltend und dankbar. „Ich möchte allen meinen Freunden, meiner Familie sowie allen Helfern danken, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben.“

Text: Der Westen, Ausgabe Bottrop: Katrin Simoneit

 


Pressebericht "Der Westen" vom 01.02.2012

Kirchhellen, 01.02.2012

Vorräte an Blutkonserven weiterhin sehr knapp!

Verfasser: Franz Naskrent

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